G-Star RAW

Navigation


Mit seinem Mode Label G-Star RAW erobert der Holländer Jos van Tilburg die Welt


G-Star Logo Obwohl es viele Jeanslabels gibt, konnte sich die Marke G-Star auf dem Markt behaupten. Eine wirklich hochwertige und zudem auch noch gut aussehende und sitzende Jeans zu finden, ist bei dem breit gefächerten Angebot nicht ganz einfach. Aber seitdem Jos van Tilburg 1989 auf der Bildfläche erschien, sorgt das innovative Unternehmen, das anfangs noch unter dem Namen Gapstar firmierte, für frischen Wind in der Welt der Mode.

Jos van Tilburg, der Mann hinter der Marke, baute 1989 für die Secon-Fashion-Group unter dem Namen Gapstar das Label auf. Die erste Kollektion wurde gemeinsam mit der Schweizer Marke Big Star entwickelt. 1993, also bereits vier Jahre später, expandierte das Unternehmen auch international. Aufgrund √§lterer Markenrechte der US-amerikanischen Firma The Gap änderte van Tilburg kurzerhand den Namen von Gapstar auf G-Star und ist seither auf dem Siegeszug durch die ganze Welt.

Seit 2006 setzt das Unternehmen vor allem auf das Konzept G-Star RAW. Und der Name ist Programm: Anstelle des üblichen verwaschenen Jeansstoffes wird ungewaschener, rauer Denim verarbeitet. Damit ergibt sich ein völlig neuer Look: Ein Jeansstoff, der tiefdunkelblau und meist bretthart ist und nigelnagelneu ausschaut. Der Stoff wirkt starr und steif, und eigentlich eher unbequem. Das ist alles nur eine Frage der Optik, denn was Jeans seit jeher auszeichnet, ist ihre Praktikabilität. Daneben ist aber vor allem die Optik ein entscheidender Kaufanreiz. Deswegen geht das Unternehmen bei seinen Schnitten progressiv vor.

Mit seinem G-Star RAW Konzept setzte die Marke genau auf das richtige Pferd, denn der neue Look war so gefragt bei den Käufern, dass sogar Titanen auf dem Denimmarkt wie Levi's sich auf ihre Ursprünge besannen. Aber die Marke ließ sich davon nicht abschrecken, sondern bringt noch immer innovative Ideen hervor und ist nicht mehr aus dem Jeansmarkt wegzudenken. In zunehmend mehr Shoppingzentren gehört deshalb auch ein G-Star Store zum Repertoire. In diesen Stores werden ausschließlich die Waren der Marke angeboten.

Zur Entwicklung neuer Konzepte leistet sich das Label das eigens in Basel eingerichtete Product Intelligence Center, in dem die Jeansstoffe so bearbeitet werden, wie wir sie später an unseren Körpern tragen. So wie auch das bei Männern beliebte Modell Elwood, das in den vergangenen Jahren über 70-mal kopiert wurde, oder das von Frauen begehrte Modell Midge.

Aber auch jenseits der Jeanshosen setzt das Label Trends. So wurde beispielsweise 1996, mit der Einführung der RAW-Serie, weiterhin an Jeansjacken festgehalten, während die meisten anderen großen Labels diese längst aus ihrem Portfolio gestrichen hatten. überhaupt wurde alles erdenklich Mögliche aus dem RAW-Denim gefertigt: Mützen, Hüte, Taschen. Wie kein anderes Unternehmen setzte damit G-Star einen Meilenstein in der Jeanswelt.

G-Star Hosen-Label Es handelt sich aber keineswegs nur um ein Jeanslabel, denn T-Shirts, Shirts und Jacken gehören ebenso zum Portfolio des Unternehmens. Aber anders als andere Jeans-Unternehmen will sich das Label auch weiterhin ausschließlich auf seine Wurzeln konzentrieren und keine Experimente in branchenfremden Bereichen wie etwa der Duftindustrie unternehmen. Unlängst erklärt van Tilburg gegenüber im Handelsblatt: "Wir waren Denim, wir sind Denim, und wir bleiben Denim."

1997 eröffnete in der Modehauptstadt Paris der erste eigene Store. Im Jahre 2003 übernahm van Tilburg sein Label von der Secon-Fashion-Group. Das Label ist auf dem richtigen Weg - die Verkaufszahlen steigen ständig, immer mehr Verkaufsstellen werden eröffnet und immer mehr Menschen lieben die holländische Passion.


 

Donnerstag der 24 Mai 2018
Alle Angaben ohne Gewähr!

© 2004 by www.qunix.de